Auf Mallorca tut sich was

Mallorca baut Hafen für Kreuzfahrtschiffe aus

Seit gestern laufen die Bauarbeiten für den Ausbau des Hafens. Nach der Fertigstellung in 15 Monaten sollen  fünf Mega-Schiffe zur gleichen Zeit anlegen können. Bereits für dieses Jahr wird ein neuer Kreuzfahrtrekord erwartet. Danach werden etwa 1,5 Millionen Gäste Station in Palma machen - 15 Prozent mehr als im Vorjahr.

Osterurlaub ist sehr gefragt

Die Hoteliers an der Playa de Palma und im Raum Calvia rechnen für Ostern mit einer Belegung von etwa 70 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahr öffnen mehr als hundert Hotels zusätzlich, um die hohe Nachfrage befriedigen zu können. Übernachtungen mit Frühstück sind in Drei-Sterne-Hotels bereits zu Preisen knapp über 20 Euro buchbar.

Neues Informationszentrum für das Tramuntana-Gebirge

Ab Herbst können sich Touristen am Kloster Lluc über 15 neue Wanderrouten informieren, die der Inselrat in einem Führer beschrieben hat. Vorgesehen ist auch eine Ausstellung über die Pflanzen- und Tierwelt.

Neue Hotel-Sterne auf Mallorca

Damit sich die Hotels auf Mallorca von der Konkurrenz in Billigdestinationen abgrenzen können, werden folgende neue Kategorien eingeführt: ”Drei Sterne plus”, “Vier Sterne plus ” sowie “Fünf Sterne Superluxus”. Entscheidend sind insgesamt 350 Kriterien aus allen Ausstattungs- und Servicebereichen. Für die Einhaltung sollen eidesstattliche Versicherungen der Hoteliers und die Veröffentlichung im Internet garantieren. Die alten Kategorien aus den 60er-Jahren werden somit abgelöst. 

Die Höhlen von Vallgornera werden Naturdenkmal

Laut dem balearischen Umweltminister Vicens wird die Höhle von Vallgornera in der Nähe von Cala Pi zum „Monumento natural“ erklärt. Die Regionalregierung hat dafür jetzt die rechtliche Prozedur eingeleitet. Aufgrund ihrer einzigartigen Beschaffenheit stieß die Tropfsteingrotte schon seit Längerem vor allem bei Höhlenforschern auf starkes Interesse. Das Prädikat „Naturdenkmal“ soll helfen, die Höhlen besser zu schützen und zu erhalten.

Sie wurde 1968 bei einer Brunnenbohrung entdeckt. An eine touristische Nutzung wird wohl vorerst nicht gedacht. Der Komplex aus Gängen und unterirdischen Räumen ist eine der größten Küstenhöhlenanlagen Europas. Bislang sind rund 67 Kilometer erforscht. Experten vermuten jedoch, dass das System weitaus größer ist.

 

Auf Mallorca gibt es mindestens 150 Höhlen und rund 40 Erdspalten. Die wohl tiefste Höhle ist mit rund 317 Meter die Glockenhöhle “Cova de Sa Campana”, die sich im Gemeindegebiet Escorca befindet. Höhepunkt ist hier der “Sala de la Gràcia (Sala de Gegants)”, der mit seiner Gesamtfläche von über 10.000 Quadratmetern (145m x 100m) und seiner Höhe von über 30 Metern in Europa wohl einmalig ist (HB).

Kurzparkzonen am Es Trenc-Strand

Für all jene Urlauber, die in den Sommermonaten den beliebten Traumstand Es Trenc im Süden von Mallorca nutzen wollen, wird es noch komplizierter sein, einen Parkplatz zu finden. Im Ortskern von Ses Covetes wird nach einem Beschluss der Gemeindeverwaltung von Campos eine Kurzparkzone eingerichtet, die rund 90 Parkplätze betrifft.

Laut dem Bürgermeister des Ortes gehe es darum, dass die Einwohner wieder leichter Parkplätze finden. Das sei im Sommer wegen der vielen Strandbesucher besonders schwierig.

Deutsche Urlauber bevorzugen in diesem Jahr Mallorca

Die Hälfte aller Urlaubsbuchungen in Deutschland für diesen Sommer haben die Baleareninsel als Ziel. Das gaben die großen Reiseveranstalter bei der Internationalen Tourismusmesse ITB in Berlin bekannt. Wegen der starken Nachfrage baten sämtliche Reiseveranstalter bei den Hoteliers auf Mallorca um eine Erhöhung der Zimmerkapazitäten.

Für diese Entwicklung gibt es mehrere Gründe: Zum einen ist es vor allem die gute Wirtschaftslage in Deutschland. Andererseits überzeugt Mallorca durch eine gute Sicherheitslage, die perfekte Fluganbindung,  neue All-Inclusive-Pakete und spezielle Arrangements für Familien. Zudem werden Wander – und Radtourismus immer beliebter. Für diesen Bereich bietetet die Baleareninsel ideale Bedingungen (HB).

Mallorca erwartet 90.000 Radsporttouristen

Mallorca wird nicht nur gern von Profiradsportlern für ein intensives Aufbautraining genutzt. Seit einigen Jahren zieht es immer mehr Radsporttouristen auf die Insel. Für dieses Frühjahr werden 90 000 Fahrer erwartet. Sie bleiben etwa eine Woche,  genießen das warme Klima, die Mandel- und Aprikosenblüte und sind zugleich erfreut über die gelungene Ausschilderung der Radsportwege. Somit fällt es leicht, auch die attraktive Inselmitte mit ihren traumhaften Wegstrecken und den phantastischen Ausblicken auf die Tramuntana auf eigene Faust zu entdecken (HB).

Änderungen im Verkehr auf Mallorca

Nur noch Tempo 110 auf Mallorcas Autobahnen

Die spanienweite Energiesparmaßnahme ist seit gestern in Kraft getreten. Wer schneller fährt, muss mindestens 100 Euro Strafe zahlen. Die Beschilderung wird in den nächsten Tagen an die neue Höchstgeschwindigkeit angepasst. Mallorca bietet insgesamt 94 Autobahnkilometer .

 

Zwischen Manacor und Sineu fahren wieder die Züge

Vor rund einem Jahr war die Bahnlinie nach einem Erdrutsch unterbrochen worden. In dieser Zeit wurden an der Bahnstrecke neue Stützmauern errichtet. Bausachverständige gaben die Strecke für den Verkehr frei. Um die Sicherheit zu erhöhen, werden an den Schienen in den nächsten Monaten noch weitere Stützwände eingebaut.

Der Hafen von Palma de Mallorca wird attraktiver

Nachdem ein Kreuzfahrtterminal sowie die historische Festung San Carlos renoviert wurden, beginnen am 20. März die Bauarbeiten für einen neuen Kai. Er wird weiteren Kreuzfahrtschiffen Ankerplätze bieten. Seit kurzem haben auf der alten Mole gegenüber der Kathedrale die Arbeiten für ein neues Hafengebäude, eine attraktive Fußgängerzone sowie 200 weitere Liegeplätze begonnen. Auch ein Wirtshaus mit Panorama-Terrasse ist hier vorgesehen(HB).

Mallorcas Eisenbahn soll schneller werden

Auf der 34 Kilometer langen Strecke zwischen Palma und Inca wurden 1.700 Oberleitungmasten für die Elektrfizierung aufgebaut. Anfang März sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. Ziel ist eine Fahrzeitverkürzung von sechs bis acht Minuten.

Auch die Verbindung zwischen Manacor und Sineu soll in den nächsten Tagen wieder aufgenommen werden. Im Frühjahr letzten Jahres musste die Strecke nach einem Erdrutsch unterbrochen werden und wurde durch einen Schienenersatzverkehr bedient(HB).

Mallorca erwartet ein Million Touristen mehr

Der mallorquinische Hotelverband erwartet aufgrund der vorliegenden Buchungen für 2011 eine Million Touristen mehr als 2010. In Deutschland liegen die Buchungen derzeit 21 Prozent über dem Vorjahresniveau, in Großbritannien sind es 13 Prozent. Insgesamt wollen in diesem Jahr etwa vier Millionen Deutsche und 3,4 Millionen Briten auf die Insel reisen. Stärkere Nachfrage wird auch aus Österreich, der Schweiz und Italien registriert.

Wegen der Unruhen in Nordafrika verlegen immer mehr Kreuzfahrtveranstalter ihre Touren nach Mallorca. Für das laufende Jahr stehen bereits 540 Schiffsnamen im Kalender der Hafenverwaltung - das sind drei Prozent mehr als im Rekordjahr 2010. Allein am vergangenen Donnerstag wurden im Hafen von Palma 50 zusätzliche Schiffsreservierungen für die laufende Saison registriert. Die Firma Costa Cruceros verlegt ihr gesamtes Kreuzfahrtprogramm von Nordafrika auf die Mittelmeerinsel(HB).

Cabrera zieht mehr Besucher an

Der Nationalpark Cabrera wird immer beliebter. Die Zahl der Besucher nahm von 36.173 (1995) auf 60.662 (2009) zu. Im vergangenen Jahr waren es noch mal rund zehn Prozent mehr.  Jetzt wollen die spanische Zentralregierung und die Stadt Palma die Infrastruktur verbessern.

Vor allem die am häufigsten besuchten Stellen der Insel sollen erneuert werden, denn  die Wege zur Mole, zum Hafen, dem Strand und dem Ausflugslokal weisen zahlreiche hässliche Schlaglöcher auf. An einigen Aufgängen werden Holzrampen angebracht, so dass sich auch Behinderte besser bewegen können. Außerdem soll in den Ruinen des byzantinischen Klosters ein Museum entstehen.

Weil dieses Gebiet auch bei Tauchfans beliebter wird  - allein im vergangenen Jahr waren es über 2000 – sollen neue Hinweistafeln ausführliche Informationen bieten.

Die Bauarbeiten werden über die Sommermonate ausgeführt und bis Ende der Saison beendet sein.

Die im Südwesten gelegene Insel hat eine maximale Nord-Süd-Ausdehnung von 5,5 Kilometern und eine Ost-West-Ausdehnung von über 5 Kilometern. Der Cabrera-Archipel besteht aus 19 Inseln mit einer Gesamtfläche von über 18 km² und einer Küstenlinie von 54 Kilometern. Seit 1991 ist er  - einschließlich des umliegenden Meeresgebietes - Nationalpark. Ausführliche Informationen bietet das Besucherzentrum des Nationalparks in Colònia de Sant Jordi, am Plaça Es Dolç.

 

Sehenswürdigkeiten:

  • Die Cova Blava („Blaue Grotte“) ist eine 160 Meter lange und 50 Meter breite Höhle, die an der Nordseite der Cala Gandulf liegt. Das Besondere: durch Reflexionen auf dem sandigen Grund schimmert sie blau
  • Festungsturm aus dem 14. Jahrhundert
  • Denkmal von 1847 zur Erinnerung an die umgekommenen französischen Kriegsgefangenen von 1809 bis 1814
  • Seemannsfriedhof
  • Leuchtturm auf dem Punta de Anciola
  • im Museum “Es Celler” werden Keramik und phönizische Amphoren ausgestellt sowie Alltagsgegenstände der Einheimischen aus dem 19. und 20. Jahrhundert (Fischernetze, Körbe und Geräte für die Feldarbeit). Informationen zur Geschichte der Insel finden sich in der ehemaligen Bodega
  • Cabrera  ist die Heimat zahlreicher Arten. Viele seltene Seevögel (darunter Fischadler, Seefalken, Sturmschwalbe oder Sardengrasmücke) brüten hier. Die Unterwasserwelt ist ebenfalls artenreich und beherbergt bedrohte Spezies, wie Seeschildkröten und Wale.

 

Anfahrten:

-       von Colònia de Sant Jordi dauert die ganzjährig angebotene Überfahrt ca. 30 Minuten. Die ca. einstündige Überfahrt sollte in der Saison vorab reserviert werden (Tel. 0043/ 971 64 90 34)

-      von Porto Petro dauert die vom 1. Mai bis zum 30. September täglich angebotene Fahrt ca. 75 Minuten

-       für den privaten Besuch mit eigenem Boot ist eine kostenlose staatliche Genehmigung erforderlich. Die Anzahl der Genehmigungen pro Tag ist auf 50 beschränkt. Es darf nur im Hafen geankert werden(HB).