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26.5.2010 von HB.
Jaume Mesquida produziert nicht nur mallorquinische Qualitätsweine. Mit seinem ‘Vi escumós’ - einem Cava nach der Méthode Champenoise - gilt er in seiner Branche auch als mutiger Innovator. Mesquida weiß, dass er für den Weinanbau eine erstklassige Lage gewählt hat- Porreres. Dieses Dorf ist auch berühmt wegen der getrockneten Aprikosen. Die Bauern wissen, dass sie für die fleischige Frucht eine erstklassige Lage gewählt haben.
Erstklassig ist auch die Lage für Immobilien. Seit es immer häufiger Abschläge von 10- bis zu 50 Prozent im Vergleich zu der Boomphase von vor zwei Jahren gibt, wächst die Zahl der Interessenten. Sie schätzen die zahlreichen Hügel, die dieses Dorf umgeben. Schließlich eröffnen sie erstaunliche Rundumblicke über weite Teile der Insel. Geschätzt wird auch die hervorragende Anbindung: Es Trenc, der schönste Strand Mallorcas, ist nur 20 Minuten entfernt, die gleiche Zeit benötigt man zum Flughafen und in die Metropole Palma.
Hervorragend ist die Versorgung. Dazu gehört der Wochenmarkt jeweils am Dienstag. Ärzte, Apotheken, Banken, Post, drei Supermärkte und viele kleine „Tante-Emma“-Läden stehen im Dorf zur Verfügung. Beliebt ist am Samstag der 10 Minuten entfernte Markt von Campos. Das Büro von Ambiente Baleares liegt im Zentrum des Ortes.
Sehr aufschlußreich ist ein Rundgang mit dem Geschäftsführer Thomas Müller durch die engen, verwinkelten Gassen. Er erklärt, man solle sich durch die einfachen Häuserfassaden nicht täuschen lassen. Die Stadthäuser hätten nicht nur phantastisch begrünte Innenhöfe. So mancher Innenarchitekt, Designer oder Baufachmann hätte sich nach ausführlichem Check begeistert über die angenehmen Wohnmöglichkeiten geäußert. Nicht weniger beeindruckend ist das wunderschöne Umland des Dorfes.
Billige Grundstücke, so Müller gibt es hier nicht mehr. Mit Baulizenz sind sie unter 200.000 Euro kaum zu haben. Die Preise für Fincas beginnen ab 445.000 Euro und steigen an bis zu mehrere Millionen Euro. Apartements sind zwischen 137.000 und 240.000 Euro auf dem Markt. Wer Inflationsschutz sucht und langfristig kalkuliert, so Müller, sollte den enormen Verhandlungsspielraum nutzen und jetzt kaufen. Seine Rechnung sieht so aus: Die Ökonomen erwarten Preissteigerungen von etwa vier Prozent jährlich. In Porreres „dürften die erzielbaren Renditen auf einen Zeitraum von 10 Jahren gerechnet, darüber liegen.“
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27.4.2010 von HB.
(mallorcabild.de). Thomas Müller, Chefmakler bei Ambiente Baleares in Mallorca, ist überzeugt, dass der Kauf von Ferienimmobilien „ein wichtiger Bestandteil für eine Inflationsschutz-Strategie“ sein kann. Die Reichen hätten dies bereits erkannt und würden entsprechend handeln.
Hintergrund für Müller’s Position ist der „Wealth Report“, den die Citibank und das Beratungsunternehmen Knight Frank veröffentlichen. Daraus geht hervor, wie die High Networth Individuals auf die Wirtschaftskrise reagieren. Ergebnis: Rund ein Drittel ihres Geldes legten sie in Immobilien an (in Europa sogar fast die Hälfte), knapp ein Viertel in Aktien, 17 Prozent in Cash, 13 Prozent in Anleihen.
Mit diesem starken Fokus auf Immobilien dürften die Wohlhabenden nicht falsch liegen. Obwohl es keine verlässlichen Zahlen gibt, steht doch fest, dass dabei Investitionen in Ferienimmobilien einen gewissen Anteil hatten. Schließlich konnten damit bisher höhere Renditen als mit Wohnimmobilien erzielt werden. Beispiel Sylt: Laut einer Studie der Deutschen Bank von 2009 haben sich die Bodenpreise in Kampen in den vergangenen fünf Jahren mehr als verdoppelt. Der Sylter Immobilienmarkt war keinen besonders zyklischen Schwankungen ausgesetzt, sondern kannte in den letzten Jahrzehnten nur eine Richtung: nach oben. Besonders gut sind die Käufer von Luxusimmobilien gefahren. Deren Preise hätten sich in jeder Dekade annähernd verdoppelt, schreibt die Bank. Eine ähnliche Entwicklung fand auf Mallorca statt, denn die führenden Makler geben für gute Lagen einen Wertzuwachs von bis zu 300 Prozent für die zurückliegenden 10 Jahre an. Zum Vergleich: Nach Berechnungen des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW), brachten Investitionen in deutsche Wohngebäude im Zeitraum 1998 bis 2007 einen Realgewinn von 35 Prozent.
Müller glaubt zwar nicht, dass sich die Renditen für Ferienimmobilien auf Sylt und der Sonneninsel im gleichen Tempo weiterentwickeln werden, sieht aber insbesondere im Innern Mallorcas viel Potenzial. „Hier dürften in den nächsten 10 Jahren die erzielbaren Renditen über der von Ökonomen genannten Inflationsrate von vier Prozent liegen.“ Hintergrund: Als Folge der Finanzkrise werden zur Zeit einige viel versprechende Objekte um bis zu 30 Prozent günstiger angeboten als vor zwei Jahren. Müllers Tipp: „Ob im Umfeld von Sineu, Porreres oder Felanitx- hier gibt es derzeit zahlreiche Objekte ohne den so genannten Mallorca- Aufschlag.“
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