Archive für Februar 2011

Der Hafen von Palma de Mallorca wird attraktiver

Nachdem ein Kreuzfahrtterminal sowie die historische Festung San Carlos renoviert wurden, beginnen am 20. März die Bauarbeiten für einen neuen Kai. Er wird weiteren Kreuzfahrtschiffen Ankerplätze bieten. Seit kurzem haben auf der alten Mole gegenüber der Kathedrale die Arbeiten für ein neues Hafengebäude, eine attraktive Fußgängerzone sowie 200 weitere Liegeplätze begonnen. Auch ein Wirtshaus mit Panorama-Terrasse ist hier vorgesehen(HB).

Mallorcas Eisenbahn soll schneller werden

Auf der 34 Kilometer langen Strecke zwischen Palma und Inca wurden 1.700 Oberleitungmasten für die Elektrfizierung aufgebaut. Anfang März sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. Ziel ist eine Fahrzeitverkürzung von sechs bis acht Minuten.

Auch die Verbindung zwischen Manacor und Sineu soll in den nächsten Tagen wieder aufgenommen werden. Im Frühjahr letzten Jahres musste die Strecke nach einem Erdrutsch unterbrochen werden und wurde durch einen Schienenersatzverkehr bedient(HB).

Mallorca erwartet ein Million Touristen mehr

Der mallorquinische Hotelverband erwartet aufgrund der vorliegenden Buchungen für 2011 eine Million Touristen mehr als 2010. In Deutschland liegen die Buchungen derzeit 21 Prozent über dem Vorjahresniveau, in Großbritannien sind es 13 Prozent. Insgesamt wollen in diesem Jahr etwa vier Millionen Deutsche und 3,4 Millionen Briten auf die Insel reisen. Stärkere Nachfrage wird auch aus Österreich, der Schweiz und Italien registriert.

Wegen der Unruhen in Nordafrika verlegen immer mehr Kreuzfahrtveranstalter ihre Touren nach Mallorca. Für das laufende Jahr stehen bereits 540 Schiffsnamen im Kalender der Hafenverwaltung - das sind drei Prozent mehr als im Rekordjahr 2010. Allein am vergangenen Donnerstag wurden im Hafen von Palma 50 zusätzliche Schiffsreservierungen für die laufende Saison registriert. Die Firma Costa Cruceros verlegt ihr gesamtes Kreuzfahrtprogramm von Nordafrika auf die Mittelmeerinsel(HB).

Cabrera zieht mehr Besucher an

Der Nationalpark Cabrera wird immer beliebter. Die Zahl der Besucher nahm von 36.173 (1995) auf 60.662 (2009) zu. Im vergangenen Jahr waren es noch mal rund zehn Prozent mehr.  Jetzt wollen die spanische Zentralregierung und die Stadt Palma die Infrastruktur verbessern.

Vor allem die am häufigsten besuchten Stellen der Insel sollen erneuert werden, denn  die Wege zur Mole, zum Hafen, dem Strand und dem Ausflugslokal weisen zahlreiche hässliche Schlaglöcher auf. An einigen Aufgängen werden Holzrampen angebracht, so dass sich auch Behinderte besser bewegen können. Außerdem soll in den Ruinen des byzantinischen Klosters ein Museum entstehen.

Weil dieses Gebiet auch bei Tauchfans beliebter wird  - allein im vergangenen Jahr waren es über 2000 – sollen neue Hinweistafeln ausführliche Informationen bieten.

Die Bauarbeiten werden über die Sommermonate ausgeführt und bis Ende der Saison beendet sein.

Die im Südwesten gelegene Insel hat eine maximale Nord-Süd-Ausdehnung von 5,5 Kilometern und eine Ost-West-Ausdehnung von über 5 Kilometern. Der Cabrera-Archipel besteht aus 19 Inseln mit einer Gesamtfläche von über 18 km² und einer Küstenlinie von 54 Kilometern. Seit 1991 ist er  - einschließlich des umliegenden Meeresgebietes - Nationalpark. Ausführliche Informationen bietet das Besucherzentrum des Nationalparks in Colònia de Sant Jordi, am Plaça Es Dolç.

 

Sehenswürdigkeiten:

  • Die Cova Blava („Blaue Grotte“) ist eine 160 Meter lange und 50 Meter breite Höhle, die an der Nordseite der Cala Gandulf liegt. Das Besondere: durch Reflexionen auf dem sandigen Grund schimmert sie blau
  • Festungsturm aus dem 14. Jahrhundert
  • Denkmal von 1847 zur Erinnerung an die umgekommenen französischen Kriegsgefangenen von 1809 bis 1814
  • Seemannsfriedhof
  • Leuchtturm auf dem Punta de Anciola
  • im Museum “Es Celler” werden Keramik und phönizische Amphoren ausgestellt sowie Alltagsgegenstände der Einheimischen aus dem 19. und 20. Jahrhundert (Fischernetze, Körbe und Geräte für die Feldarbeit). Informationen zur Geschichte der Insel finden sich in der ehemaligen Bodega
  • Cabrera  ist die Heimat zahlreicher Arten. Viele seltene Seevögel (darunter Fischadler, Seefalken, Sturmschwalbe oder Sardengrasmücke) brüten hier. Die Unterwasserwelt ist ebenfalls artenreich und beherbergt bedrohte Spezies, wie Seeschildkröten und Wale.

 

Anfahrten:

-       von Colònia de Sant Jordi dauert die ganzjährig angebotene Überfahrt ca. 30 Minuten. Die ca. einstündige Überfahrt sollte in der Saison vorab reserviert werden (Tel. 0043/ 971 64 90 34)

-      von Porto Petro dauert die vom 1. Mai bis zum 30. September täglich angebotene Fahrt ca. 75 Minuten

-       für den privaten Besuch mit eigenem Boot ist eine kostenlose staatliche Genehmigung erforderlich. Die Anzahl der Genehmigungen pro Tag ist auf 50 beschränkt. Es darf nur im Hafen geankert werden(HB).

|